Das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium hat seit mehr als 450 Jahren vielen Schülergenerationen in Heidelberg humanistische Bildungsziele vermittelt, sie dabei bewahrt und doch stets erneuert. Bewahrung und Erneuerung bestimmen auch das folgende Leitbild, auf das sich Eltern, Lehrer und Schüler geeinigt haben.
Traditionell wichtig ist unserer Schule der sorgsame und reflektierende Umgang mit Sprache und mit Texten, die das europäische Erbe pflegen. Alle unsere Schüler beginnen in Klasse 5 mit Latein und Englisch und erwerben im Zusammenwirken mit Deutsch somit ein grundlegendes Verständnis für das Erlernen weiterer Sprachen.
Ein besonders vielfältiges Angebot in den alten und modernen Sprachen - auch in Arbeitsgemeinschaften und besonderen Projekten - fördert die Fähigkeit, sich in den europäischen und weltweiten Veränderungen zu orientieren sowie weltoffen den eigenen Platz zu finden.
Die musischen Fächer unterstützen die Herausbildung von ästhetischem Verständnis, Kreativität und Phantasie. Die intensive Arbeit in Chören und Orchestern, die ihre Höhepunkte in großen öffentlichen Konzerten findet, stärkt in besonderem Maße Teamfähigkeit und konsequentes Lernen.
Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich wie in der Medien- und Methodenerziehung setzen wir moderne, neue Akzente. Insgesamt bietet unsere Schule ein umfassendes Fächerspektrum, das ohne zu frühe Spezialisierung die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen entwickelt und alle Optionen für Studium und Berufswahl offen hält.
Wie bisher streben wir an, dass alle Schülerinnen und Schüler gefördert werden, die Schullaufbahn bis zum Abitur erfolgreich durchlaufen und bestens für das Berufsleben gerüstet sind. Die hervorragenden Ergebnisse im Abitur und die vergleichsweise große Zahl von Abiturienten sind uns dazu weiterhin Ansporn.
Das setzt voraus, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Schule wohl fühlen und sich in einer freundlichen Schulatmosphäre mit ihr identifizieren können, weil wir uns um alle Schüler kümmern, sie in ihrer Persönlichkeit fördern und zugleich ihre soziale Kompetenz stärken.
Die ganzheitliche Erziehung in einer lebendigen Schule ist dabei das gemeinsame Ziel von Eltern, Lehrern und Schülern. Toleranz und gegenseitige Rücksichtnahme sind dafür ebenso wichtig wie die Ermutigung zum Engagement und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung.